1. Unsere Kindertagesstätte stellt sich vor

Spielplatz mit großzügiger Sandfläche
Außengelände mit Wellenkarussell
Großer Gruppenraum der Raupen (Krippenbereich für Kinder ab 1 J.)
Kleiner Gruppenraum der Raupen (Krippenbereich)
Hochebene in der Spatzengruppe (Elementarbereich 2,5-4 Jahre)
Gruppenraum der Spatzen (Elementarbereich 2,5-4 J.)
Gruppenraum der Krümelmonster (Elementarbereich 4-6 J.)
Gruppenraum der Krümelmonster (Elementarbereich 4-6 J.)

1.1 Lage. Räumlichkeiten. Soziales Umfeld

 

Unsere Kindertagesstätte gehört zur katholischen Kirchengemeinde Maria Frieden. Sie befindet sich im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Mariendorf, in der Kaiserstr.  27/29 12105 Berlin. Diese liegt verkehrsgünstig direkt am U-Bahnhof Westphalweg der U-Bahnlinie 6 und an der Buslinie 282.

 

Die Kindertagesstätte, auf dem Gelände der Kirchengemeinde gelegen, ist seit 1961 baulich in das Gemeindezentrum eingegliedert.

 

Die Einrichtung besteht aus einem Flachbau mit einer Gruppe für Kinder ab einem Jahr. Das zweite Gebäude ist doppelstöckig. Dort befindet sich im Erdgeschoss und im ersten Stock jeweils eine Gruppe, in der Kinder ab dem ca. zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut werden.

 

Zur Kindertagesstätte gehören zwei Außenspielflächen mit altem Baumbestand, diversen Spielgeräten und einem großzügigen Sandspielplatz. Die Kindertagesstätte befindet sich nicht direkt an der Straße und ist daher ruhig und lärmgeschützt.

 

Der Einzugsbereich der Kindertagesstätte ist in etwa identisch mit der Kirchengemeinde. Das soziale Umfeld ist sehr vielschichtig, was sich auch bei den betreuten Kindern widerspiegelt. Aufgrund der verschiedenen Lebenssituationen der Familien bieten wir eine lebensnahe Pädagogik an. Diese entspricht dem Berliner Bildungsprogramm.

2. Pädagogische Grundsätze

2.1 Grundsätze der Erziehung in unserer Kindertagesstätte

Unsere Prinzipien orientieren sich am christlichen Menschenbild und an den Grundsätzen der katholischen Kirche.

  • Wir bieten eine ergänzende und unterstützende Erziehung zur Familie.
  • Wir wollen, dass die Kinder sich bei uns wohl fühlen.
  • Wir bieten die Möglichkeit zum vielfältigen Lernen. Wir legen Wert auf die Bereiche soziale Kontakte und soziales Lernen.
  • Besonders wichtig ist für uns die ganzheitliche Erziehung. Wir fördern die Kinder in ihrer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und begleiten sie im Heranwachsen zu eigenständigen, unabhängigen, selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Individuen.
  • Kinder machen bei uns die Erfahrung, bedingungslos angenommen und vorbehaltslos bejaht zu werden.
  • Wir sind offen für die Lebenswirklichkeiten der Kinder und ihrer Eltern und gehen individuell darauf ein.
  • Kindertagesstättenerziehung besteht auch darin, einen Bildungs- und Erziehungsauftrag wahrzunehmen und umzusetzen. In unserer Arbeit orientieren wir uns an den Grundlagen der Berliner Bildungsprogramms. Dazu schaffen wir Angebote im Handlungs-, Erkenntnis- und Erlebnisbereich.
  • Uns ist es wichtig, dass alle Kinder gleiche Bildungsangebote und damit gleiche Startchancen erhalten. Ein Hauptanliegen ist es für uns, Bedürfnisse der Kinder mit den jeweiligen Umweltbedingungen in Einklang zu bringen. Wir wollen Erfahrungsräume schaffen, die über den Familienrahmen hinausragen und somit die Voraussetzung zum vielfältigen Lernen und zum weiteren Aufbau eines stabilen Selbstbewusstseins darstellen.

2.2 Unser Bild vom Kind

Unser Bild vom Kind ist geprägt von unterschiedlichen Erfahrungen im eigenen Elternhaus, durch die Schule, durch Beziehungen zu anderen Menschen und durch die Wertmaßstäbe, die uns im Laufe unseres Lebens vermittelt wurden und werden. Wir sehen Kinder als eigenständige Persönlichkeiten mit individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten, die von uns wahrgenommen, unterstützt und gefördert werden. Wir wollen Kindern mehr zutrauen, dabei die eigenen Ängste abbauen und Bequemlichkeiten zurückstellen. Je mehr wir Kindern zutrauen, je selbstständiger wir sie sein lassen, je mehr Vertrauen sie in ihre Fähigkeiten haben, desto eher wird die Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen von Gleichberechtigung und gegenseitiger Achtung geprägt.

Wir richten unser Augenmerk auch auf den individuellen Förderbedarf der Kinder im kognitiven, emotionalen, sinnlichen, motorischen und kreativen Bereich.

Wir bieten den Kindern als Partner unsere Hilfe und unsere Erfahrungen an und sehen in ihm einen Menschen mit dem wir gemeinsam das Leben lernen.

2.3 Kinder mit besonderen Bedürfnissen in unserer Einrichtung

Die Förderung der Kinder in unserer Kindertagesstätte ist darauf ausgerichtet, das Zusammenleben von Kindern auf der Grundlage des Gebots der Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung zu unterstützen. In unserer Einrichtung sind Toleranz und Akzeptanz selbstverständlich. Es findet ein wechselseitiger Lernprozess statt, bei dem es nicht auf Konkurrenz, Leistungsfähigkeit und Perfektionismus ankommt, sondern vielmehr auf ein Miteinander, Zuneigung und gegenseitige Unterstützung.

Alle Kinder mit erhöhtem oder wesentlich erhöhtem Förderbedarf werden in den jeweiligen Gruppen durch pädagogisches Fachpersonal begleitet.

3. Grundsätze unserer Arbeit

3.1 Situationsorientierte Pädagogik

Der Situationsansatz ist „eine Einladung, sich auf das Leben einzulassen“ (Jürgen Zimmer). Er erschließt Lebenssituationen als Bildungssituationen und formuliert den Anspruch auf eine partizipative Gestaltung der Lebenswelt. Kernstück unserer pädagogischen Arbeit sind die realen Situationen und die vielschichtigen Lebensbezüge, die die Kinder mit in die Kindertagesstätte bringen. Die Kinder können sich ihr Wissen handelnd aneignen. Dadurch erweitern sie ihre Fähigkeiten und Kompetenzen. Durch gezielte Beobachtungen erkennen wir die Bedürfnisse und Interessen der Kinder und setzen diese in Handlungsprojekte um. Kinder erleben mitlernende ErzieherInnen, die die Eigenaktivität der Kinder herausfordern.

3.2  Religionsorientierte Pädagogik

Wir wollen den Kindern religiöse Erfahrungen vermitteln. Religiöse Erziehung ist wertorientierte Erziehung. Sie basiert auf der Grundlage des katholischen Glaubens. Dies schließt eine Offenheit für andere Glaubensgemeinschaften und Kulturkreise mit ein.

Religiöse Erziehung ist ein fester Bestandteil unserer Bildungsarbeit, in der Gottes Liebe erfahrbar gemacht werden soll. Unsere Kirche bietet den Kindern eine Fülle von Entdeckungsmöglichkeiten und ist unseren Kindern vertraut.

Wir feiern die Feste gemäß dem Laufe des Kirchenjahres, nehmen mit den Kindern an Gottesdiensten teil, bereiten regelmäßig Familienmessen vor und gestalten diese mit den Kindern und Eltern. Seit einigen Jahren singen wir regelmäßig mit unserem Kirchenmusiker Lieder aus den Liederbüchern für den Kindergottesdienst.

Sehr viel Freude und Spaß bereitet uns der Kontakt zu den Senioren, die wir mit kleinen Spielstücken, Liedern oder Geburtstagsständchen gerne überraschen.

Bei der Vorbereitung und Durchführung des St. Martinsfestes beteiligen wir uns unter anderem mit dem Backen der Martinsgänse, sowie der Aufführung des Martinspiels.

4. Das pädagogische Angebot

Die Kinder haben ausreichend Zeit für selbstbestimmte Aktivitäten. Deshalb nimmt das Freispiel eine zentrale Stellung im Tagesablauf ein. Sie können frei entscheiden was und mit wem sie spielen wollen. Die Kinder gestalten den Ablauf des Spiels eigenständig. Das freie Spiel soll sich an bestehenden Regeln orientieren, um Gefahren auszuschließen. Die ErzieherInnen übernehmen im Freispiel die Rolle des Beobachters oder des Spielpartners. Es werden aus eigener Motivation heraus Fähigkeiten und Fertigkeiten geschult und verschiedene Spielformen und Spielregeln kennengelernt.

Das pädagogische Angebot richtet sich nach den Schwerpunkten des Berliner Bildungsprogramms. Aus diesen Vorgaben haben wir für unsere Einrichtung das Grundgerüst unserer pädagogischen Arbeit gebildet. Unsere Angebote und Projekte umfassen jeweils alle Bildungsbereiche und ermöglichen ein weitgefächertes Lern-und Erfahrungsspektrum dokumentiert. Diese sind durch Rahmenpläne, Projektordner und Aushänge dokumentiert.

Beispiele aus dem Projektordner



Projekt: Verkehrs-u. Fortbewegungsmittel

Wir sammeln Ideen und Vorschläge und earbeiten die verschiedenen Themen, je nach Interesse in leingruppen und stellen unsere Ergebnisse vor.

Projekt: „Apfel, Karotte und Co.“

Wir beschäftigen uns intensiv mit dem pfel, sowie dem beginnenden Herbst und bereiten uns auf das Erntedankfest vor.